Viele Menschen mit Depressionen empfinden Scham wegen ihrer Erkrankung, obwohl sie eigentlich Unterstützung benötigen. Ein Animationsfilm der Weltgesundheitsorganisation verdeutlicht, wie Betroffene lernen können, mit ihren belastenden Gefühlen umzugehen.
Depressionen zählen zu den verbreitetsten psychischen Erkrankungen. Statistisch gesehen erkrankt etwa jeder fünfte Mensch in Deutschland im Laufe seines Lebens daran. Aktuell befinden sich rund vier Millionen Betroffene wegen einer Depression in Behandlung.
Die Therapie erfolgt häufig durch eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie. Zusätzlich können weitere Verfahren hilfreich sein, zum Beispiel
Lichttherapie, Wachtherapie oder Elektrokrampftherapie.
Menschen mit Depressionen erleben ihre negativen Gedanken oft wie einen ständigen Begleiter – vergleichbar mit einem schwarzen, hungrigen Hund, der ihnen überallhin folgt. Dieser belastende „Begleiter“ nimmt ihnen Schlaf und Lebensfreude, belastet Beziehungen und erschwert den Alltag erheblich. Viele Betroffene versuchen jedoch, ihre Gefühle aus Scham zu verbergen, obwohl gerade in solchen Situationen Hilfe besonders wichtig wäre.
Auch wenn Depressionen nicht leicht zu behandeln sind, gibt es wirksame Möglichkeiten, die Krankheit zu bewältigen und die Lebensqualität wieder zu verbessern. Der Film der Weltgesundheitsorganisation macht deutlich: Der „schwarze Hund“ muss kein unkontrollierbares Monster bleiben – entscheidend ist, zu lernen, wie man mit ihm umgeht.
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