Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Angst und Panik - Willich
Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Angst und Panik - Willich

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Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Angst und Panik


SHG Willich

Minoritenplatz 29
47877 Willich


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Unsere Treffen finden Donnerstags ab 18:30 Uhr in den Räumen des Begegnungszentrum

Netzwerk-Neersen in Willich statt.

 

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Wenn wir Freude am Leben haben, kommen die Glücksmomente von selber

(Ernest Ferstl)

Wenn du helle Dinge denkst, ziehst du helle Dinge an dich heran.
(Prentice Mulford)

Angststörungen und Depressionen sind in Deutschland weit verbreitet und haben, aus gesundheitspolitischer wie auch aus wirtschaftlicher Perspektive betrachtet, bereits heute erhebliche Auswirkungen auf unseren Sozialstaat:

  • Angststörungen:                 
    • Laut Bundesgesundheitssurvey 1998 hatten 8,87 % der 18- bis sowohl aus gesundheitspolitischer als auch aus wirtschaftlicher Perspektive  65-Jährigen innerhalb der letzten vier Wochen und 14,5 % innerhalb der letzten 12 Monate Angstsymptome bzw. eine Angststörung.
    • Eine repräsentative Studie aus dem Jahr 2013 ergab, dass 15,3 % der 18- bis 79-Jährigen innerhalb der letzten 12 Monate eine Angststörung aufwiesen.
    • Der wirtschaftliche Schaden durch Angststörungen wurde damals in Deutschland bereits auf ca. 50–100 Mrd. € pro Jahr geschätzt.
    • Zum Vergleich: In den USA liegt der Anteil der Betroffenen laut WHO und der Harvard University bei ca. 26 % 
  • Depressionen:
    • Jährlich erkranken etwa 5,3 Mio. Menschen in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression.
    • Etwa jeder fünfte Deutsche erleidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal eine Depression.
    • Eine repräsentative Studie (Deutschland-Barometer Depression) mit 2000 Befragten zwischen 18 und 69 Jahren ergab:
      • 23 % der Teilnehmer hatten bereits einmal die Diagnose Depression erhalten.
      • 37 % kannten Fälle von Depressionen im Freundes- oder Familienkreis.
      • 37 % hatten bisher keinen direkten Kontakt mit der Krankheit.
      • Das Lebenszeitrisiko, an einer Depression zu erkranken, liegt für Frauen bei 21–23 % und für Männer bei 11–13 % – Frauen sind somit zwei- bis dreimal häufiger betroffen.

Auswirkungen auf die Arbeitswelt:

  • Laut einem Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Dezember 2018) haben sich die durch psychische Erkrankungen bedingten Krankheitstage in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt (von 48 Mio. Tagen im Jahr 2007 auf 107 Mio. Tage im Jahr 2017).
  • Der AOK-Fehlzeiten-Report 2020 und Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund bestätigen diesen Trend: 2019 entfielen 11,9 % aller Krankheitstage auf psychische Erkrankungen, wobei diese seit 2008 um 67,5 % zugenommen haben. Auch die Rehabilitationsleistungen aufgrund psychischer Erkrankungen sind seit 2000 um 62 % gestiegen.
  • Psychische Erkrankungen wie Burnout und Depressionen sind damit mittlerweile der zweithäufigste Grund für Krankschreibungen bei Arbeitnehmern.

Diese Ergebnisse unterstreichen nicht nur die Relevanz dringender Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen in Deutschland , sie zeigen uns auch:

Angst und Depressionen sind somit keine „exotischen“ Krankheiten, für die man sich in der Gesellschaft schämen oder schuldig fühlen muss.

Mit dem Problem steht man definitiv nicht alleine da !!!!!!!!!!!!!!!!

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