Auswirkungen auf die Arbeitswelt:
- Laut einem Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Dezember
2018) haben sich die durch psychische Erkrankungen bedingten Krankheitstage in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt (von 48 Mio. Tagen im Jahr 2007 auf 107 Mio. Tage im Jahr
2017).
- Der AOK-Fehlzeiten-Report 2020 und Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund
bestätigen diesen Trend: 2019 entfielen 11,9 % aller Krankheitstage auf psychische Erkrankungen, wobei diese seit 2008 um 67,5 % zugenommen haben. Auch die Rehabilitationsleistungen aufgrund
psychischer Erkrankungen sind seit 2000 um 62 % gestiegen.
- Psychische Erkrankungen wie Burnout und Depressionen sind damit mittlerweile der
zweithäufigste Grund für Krankschreibungen bei Arbeitnehmern.
Diese Ergebnisse unterstreichen nicht nur die Relevanz dringender Prävention
und Behandlung psychischer Erkrankungen in Deutschland , sie zeigen uns auch:
Angst und Depressionen sind somit keine „exotischen“ Krankheiten, für die man sich in der Gesellschaft schämen oder schuldig
fühlen muss.
Mit dem Problem steht man definitiv nicht alleine da !!!!!!!!!!!!!!!!