Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Angst und Panik - Willich
Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Angst und Panik - Willich

Kontakt:

 

Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Angst und Panik


SHG Willich

Minoritenplatz 29
47877 Willich


Telefon: 

 01520 -1768515

E-Mail:

info@depri-gruppe-willich.org

 

Unsere Treffen finden Donnerstags ab 18:30 Uhr in den Räumen des Begegnungszentrum

Netzwerk-Neersen in Willich statt.

 

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Wenn wir Freude am Leben haben, kommen die Glücksmomente von selber

(Ernest Ferstl)

Wenn du helle Dinge denkst, ziehst du helle Dinge an dich heran.
(Prentice Mulford)

Raus aus der Depression

Diese Kurz-Informationen sollen Betroffenen helfen, die Symptome ihrer Depression besser zu managen und Unterstützung zu finden.

  1. Erster Schritt: Eigene Beschwerden ernst nehmen

  • Depressive Symptome können auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen.
  • Wichtig ist, sich frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen – erster Ansprechpartner ist meistens der Hausarzt.
  • Psychotherapie und/oder Medikamente bilden häufig den Kern der Behandlung.
  • Auch eine frühzeitige Unterstützung von Familie oder Freunden ist hilfreich.
  • Selbsthilfe wirkt dabei unterstützend - ersetzt aber keine Therapie.
  • Zusätzlich können Betroffene durch eine gesunde Lebensweise (z.B. ohne Alkohol und Nikotin, mit einer vollwertigen Ernährung und wenig Zucker) entscheidend zu ihrem Wohlbefinden beitragen.

  2. Struktur im Alltag: Ein fester Tagesablauf hilft gegen            Depressionen:

  • Ein fester, strukturierter Tagesablauf gibt Halt und verhindert, in Passivität und negative Gedanken sowie Grübeln zu verfallen.
  • Sinnvoll sind feste Zeiten für Aufstehen, Essen, Arbeit und ausreichend Schlaf einzuhalten.
  • Auch angenehme Aktivitäten sollten bewusst eingeplant werden z.B. Sport, Treffen mit Freunden, Musik hören und lesen.
  • Wichtig ist, mit kleinen Schritten zu beginnen, d, h . keine zu hohen Ansprüche an sich selbst stellen und Überforderung vermeiden.

  3. Soziale Kontakte stärken und pflegen

  • Ein stabiles soziales Netz von Menschen, die unterstützen und einem guttun, kann Depressionen lindern und vorbeugen.
  • Entlasten können Gespräche und Austausch mit Familie, Freunden oder Selbsthilfegruppen.
  • Selbsthilfegruppen bieten Verständnis und praktische Tipps im geschützten Rahmen.
  • Aktivitäten in einer Gemeinschaft, wie eine Mitgliedschaft in einem Sportverein, sind ebenfalls hilfreich und empfehlenswert.

  4. Bewegung, Entspannung

  • Körperliche Aktivität baut Stresshormone ab und setzt Glückshormone frei..
  • Jede Form von Bewegung ist also hilfreich – Spaziergänge, Radfahren, Sport.
  • Bewusstes Entspannen mit Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Achtsamkeitstraining, Yoga oder Tai-Chi wirkt stressreduzierend.

 5. Online-Selbsthilfe

  • Digitale Programme und Apps können ergänzend helfen.
  • Beispiel: moodgym, ein gut untersuchtes Online-Selbsthilfeprogramm auf Basis der Verhaltenstherapie.
  • Wichtig ist, zwischen Präventions-/Selbsthilfe-Apps und digitalen Therapieangeboten zu unterscheiden.

  6. Unterstützung für Angehörige

  • Angehörige können z.B. beim AOK Familiencoach Depression Hilfe finden.
  • Ziel: Betroffene unterstützen, ohne die eigenen Grenzen zu überschreiten.

  7. Selbsthilfegruppen finden

  • Die NAKOS bietet bundesweit Informationen und Vermittlung zu Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige.
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