Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Angst und Panik - Willich
Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Angst und Panik - Willich

Kontakt:

 

Selbsthilfegruppe gegen Depressionen, Angst und Panik


SHG Willich-Wekeln

Hülsdonkstr. 203
47877 Willich


Telefon: 

 01520 -1768515

E-Mail:

info@depri-gruppe-willich.org

 

Unsere Treffen finden Donnerstags ab 19:00 Uhr in den Räumen des Begegnungszentrum

KRUMM in Willich statt.

 

Besucherzähler

Wenn wir Freude am Leben haben, kommen die Glücksmomente von selber

(Ernest Ferstl)

Wenn du helle Dinge denkst, ziehst du helle Dinge an dich heran.
(Prentice Mulford)

Sie fühlen, wie sie denken -  wie Gedanken unsere Gefühle beeinflussen
 

Haben Sie auch das Gefühl, Problemen in Ihrem beruflichen, familiären oder privaten Umfeld nicht gewachsen oder einer Situationen ausgeliefert zu sein? Glauben Sie von Ihren eigenen Gefühlen überwältigt zu werden, oder das Ihre eigenen Gefühle Ihnen im Weg stehen? Fühlen Sie sich von Ihren Mitmenschen missverstanden oder gar abgelehnt?
Wenn ja, dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen, die Tag für Tag unglücklicher sind, als sie es sich wünschen bzw. sein möchten. Die meisten Menschen sind nämlich der Ansicht, dass ihre Emotionen durch die Umstände oder andere Menschen verursacht werden. Tatsächlich ist es aber so, dass jeder Mensch seine Gefühle selbst hervorruft und es in der Hand hat, wie er sich fühlt.

 

Schon vor 2000 Jahren lehrten die Stoiker:

 

Es sind nicht die Dinge, die uns zu schaffen machen,

sondern die Art und Weise, wie wir diese wahrnehmen.

 

Um Verstehen zu können, wie Sie Ihre Gefühle hervorrufen, müssen Sie Ihr „ABC der Gefühle“
kennen:

 

 

Das  ABC  der Gefühle

 

Jedes mal, wenn Sie traurig, verärgert, froh oder ängstlich sind,

 

 

  • A  haben Sie zuerst etwas wahrgenommen. Sie haben etwas gesehen, gehört,  gerochen,usw. oder haben sich an vergangene Ereignisse erinnert.   (Wahrnehmung)
  • B  Dann haben Sie Ihre Wahrnehmung mehr oder weniger bewusst als relativ   positiv, neutraloder negativ bewertet und sind als Folge davon  (Bewertung)
  • C  traurig, verärgert, ängstlich, froh usw.  und handeln auch dementsprechend (Gefühl und Verhalten)

 

 

  • Negative Gedanken führen zu negativen Gefühlen

         

Es sind Ihre negativen Gedanken, die Sie deprimieren, ängstlich und ärgerlich machen, minderwertig und schuldig fühlen lassen

 

  • Positive Gedanken führen zu positiven Gefühlen

 

Es sind Ihre positiven Gedanken, die Sie glücklich und froh machen, sich und anderen Menschen lieben lassen, zufrieden machen

 

  • Neutrale Gedanken führen zu neutralen Gefühlen

          

Es sind Ihre neutralen Gedanken, die Sie ruhig und ausgeglichen machen, einen kühlen Kopf bewahren lassen

 

 

Ein Gefühl besteht also real aus 3 Teilen:
A    aus der Situationen
B    Ihren bewertenden Gedanken über die Situation und
C    Ihrem Gefühl und Ihrem Handeln
Nicht   A - das Ereignis / die Situation   ist also die Ursache von   C - Ihrem Fühlen und Handeln, sondern    B - Ihre bewertenden Gedanken und Einstellungen.

 

Ihre Gefühle hängen also nicht von den Problemen, der Situation oder von den Mitmenschen selbst ab, sondern davon, was Sie über die Probleme, die Situation oder die Mitmenschen denken.

           

 

Sichtweisen, Sorgen und Einstellungen

Sichtweisen in der Phase der akuten Erkrankung

Meine Einstellungen aus heutiger Sicht

Ich bin bestimmt sehr krank und muss sicher bald sterben

Ich habe die Warnsignale meines Körpers ständig missachtet; die Angst musste sich stärker bemerkbar machen.

Ich will die Angst besiegen, bekämpfen und so schnell wie möglich wieder loswerden - die Angst ist meine große Feindin.

Die Angst war natürlich nicht ohne Grund da; ich habe sie doch selbst gerufen. Sie hat mich wieder ins Leben zurück- geführt. Der erste Schritt war, sie einfach zu akzeptieren.

Ich werde in der Klinik abgestempelt

Ich hatte noch nie in meinem Leben so viel Zeit für mich abseits familiärer und beruflicher Verpflichtungen. Ich habe mich kennen – und lieben gelernt. Sich selbst zu mögen, ist der Ausgangspunkt meiner Angstbewältigung gewesen.

Wenn es mir wieder besser geht, dann tue ich was.

Es war wichtig etwas zu tun, zu handeln, obwohl es vielleicht im ersten Moment weh tat. Hätte ich nicht gehandelt, würde ich heute noch warten, bis es mir besser geht.

Alle müssen mich einfach mögen.

Jeder Mensch hat seinen Prozentsatz „Ablehner“. Meine (ehrlichen) Ecken und Kanten machen mich nur natürlicher - ich werde ernst genommen.

Ich möchte von Allen anerkannt und geliebt werden.

Verständlich. Aber auf keinen Fall um den Preis der Selbstaufgabe und Fremdsteuerung - denn ich bin ich. 

Ich darf auf keinen Fall Fehler machen.

Das Leben ist ein ständiger Lernprozess; Fehler gehören einfach dazu - denn wenn ich mir keine Fehler zugestehe, nehme ich auch nicht mehr eigene und fremde Fehler war.

Ich bin einfach nicht gut genug.

Ich gebe mein Bestes! Das Leben ist aufregend und spannend. Ich bin einmalig und ich lebe gerne.

Einer muss es doch tun – wenn nicht ich, wer sonst?

Nein sagen, wo ich Nein meine, ist sehr wichtig. Niemand erwartet von mir, dass ich die Welt rette.

Ich möchte wieder so werden, wie ich vorher war.

Nein, den die Lebenseinstellungen, die ich vorher hatte, haben mich erst krank gemacht.

Ich gehe nun meinen neuen Weg und renne meinem Alten nicht hinterher.

 

Ich schaffe das nicht.

Wenn ich sorgsam mit mir umgehe, nett zu mir bin und an mich glaube, schaffe ich nahezu alles. Leichtigkeit und Geduld statt Verbissenheit und Perfektion.

Ich muss immer voll funktionieren und darf mir keine

Blöße geben

Nein, im Gegenteil - keiner erwartet von mir, perfekt zu sein -

nur meine überhöhten Ansprüche an mich selbst.

 

In meiner Kindheit war doch nichts Negatives. Ich war doch immer so brav.

Das Brav-Sein hat mich 40.. Jahre meines Lebens behindert. Ich darf auch mal Ecken und Kanten zeigen - Harmonie ist ja OK, Harmonie-Sucht dagegen nicht.

Ich muss immer gelassen sein

Ich darf auch mal meinen Ärger und meine Wut zeigen und rauslassen. Ich sammele sie nicht.

 Du hast Dich aber sehr zu Deinem Nachteil verändert. Früher warst Du mir aber lieber.

 Welch ein Kompliment. Jetzt bin ich wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.

u.v.m.

 

 

 

 

Der innere Schweinehund

Ich habe keine Lust zum Sport. Heute bleibe ich einfach daheim. Die Schokolade sieht so verlockend aus.

 

Kommt dir das bekannt vor? So oder vielleicht anders geht es dir bestimmt auch des öfteren.

Du hast Lust auf Sport, doch das Hinfahren, An- und Umziehen sind einfach nicht dein Ding. Deswegen bleibst du gemütlich auf der Couch sitzen und nascht aus Langeweile die Tüte Chips und die Schokolade leer. Oder du rennst von einer Ecke in die andere und weißt nicht so recht mit dir was anzufangen. weiterlesen....

Informationen zum Thema NEIN-sagen

Wann es Zeit ist, NEIN zu sagen – und wie man das beste NEIN aller Zeiten hinlegt

Die Kunst, Nein zu sagen

 

Als ich Matthias davon erzählt habe, dass ich einen Beitrag über die Kunst, Nein zu sagen, schreiben möchte, musste er erst einmal lachen.

Er meinte, er hätte sich gerade vorgestellt, wie eine Gruppe von Leuten übt, das Wort Nein auszusprechen – und zwar so:

„N – N – N, Neehhhhh, Ne – Ne – Ne, Neeeeeeiiiiiiiii, N – N –Neeeeiiiiiinnn…“

Doch Spaß beiseite – Nein ist tatsächlich ein Wort, das uns oft kaum über die Lippen geht. Wir spüren unser inneres Nein – doch wir können es oft nicht ausdrücken.   Weiterlesen.....

Eine Geschichte zum Nachdenken

Die Geschichte vom Araber und der Palme.

Ein Araber war krank und zweifelte am Sinn des Lebens. Als er in einer Oase einen jungen, noch kleinen Palmbaum sah, nahm er einen dicken Steinbrocken und legte ihn der jungen Palme mitten in die Blattkrone. Soll auch sie sehen, wie sie damit fertig wird. Die Palme versuchte daraufhin, die Last abzuwerfen. Sie schüttelte sich im Winde. Vergebens. Da wuchs sie tiefer und fester in den Boden, um stärker zu sein. Und wirklich, ihre Wurzeln erreichten neue Wasseradern. Diese Kraft aus der Tiefe und die Sonne aus der Höhe machten sie zu einer starken Palme, die auch den Stein im Weiterwachsen mittragen konnte.

 

Nach Jahren kam der Mann wieder, um nach den Baum zu sehen. Da sah er eine besonders hochragende Palme im Wind schwanken, und in der Krone trug sie immer noch den Steinbrocken.

 

Und wie sie sich im Winde neigte, schien sie ihm zu sagen: „Ich muß Dir danken! Die Last hat mich über meine Schwäche hinauswachsen lassen.

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